CDU Kreisverband Coesfeld

Kreis-CDA fordert bessere Übergänge von der Schule in den Beruf

Das Vorbereitungsteam der CDA-Sommerbereisung mit dem CDA-Kreisvorsitzenden Valentin Merschhemke (1. v. links), der stellvertretenden Kreisvorsitzenden Ulrike Prott (2. v. links) sowie dem CDA-Bezirksvorsitzenden Wilhelm Korth MdL (3. v. rechts).Das Vorbereitungsteam der CDA-Sommerbereisung mit dem CDA-Kreisvorsitzenden Valentin Merschhemke (1. v. links), der stellvertretenden Kreisvorsitzenden Ulrike Prott (2. v. links) sowie dem CDA-Bezirksvorsitzenden Wilhelm Korth MdL (3. v. rechts).

Sommerbereisung mit Willi Korth MdL – Gespräche mit Handwerksbetrieben in Rosendahl geplant

Etwa jeder zehnte junge Mensch zwischen 20 und 24 Jahren war 2025 weder erwerbstätig noch in Ausbildung, Schule oder Studium. Für den CDA-Kreisverband Coesfeld ist diese Entwicklung ein Warnsignal. Im Rahmen der Sommerbereisung mit dem CDA-Bezirksvorsitzenden Willi Korth MdL will die CDA deshalb den Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf stärker in den Blick nehmen.
„Wir sollten diese Zahlen nicht zum Anlass nehmen, pauschal über eine vermeintlich faule Jugend zu sprechen. Wir müssen vielmehr fragen, warum junge Menschen beim Start ins Berufsleben nicht den Anschluss finden“, erklärt Valentin Merschhemke, Vorsitzender des CDA-Kreisverbandes Coesfeld.
Gerade im Kreis Coesfeld böten Handwerk und mittelständische Unternehmen vielfältige berufliche Perspektiven. Deshalb wird die CDA im Rahmen der Sommerbereisung auch mit Handwerksbetrieben in Rosendahl über deren Erfahrungen bei der Gewinnung und Ausbildung junger Menschen sprechen.
„Berufsorientierung darf nicht erst kurz vor dem Schulabschluss beginnen. Praktika, Betriebskontakte und konkrete Einblicke in verschiedene Berufe helfen jungen Menschen, ihre Stärken zu entdecken und berufliche Perspektiven zu entwickeln“, so Merschhemke.
Zugleich müsse verhindert werden, dass junge Menschen, denen der direkte Übergang in Ausbildung oder Arbeit nicht gelingt, aus dem Blick geraten. Bestehende Angebote müssten besser miteinander verzahnt und Schulen, Berufsberatung und Betriebe stärker zusammengebracht werden.
„Kein junger Mensch darf beim Übergang in den Beruf verloren gehen. Jeder verdient die Chance auf einen guten Start ins Berufsleben“, betont Merschhemke.
Willi Korth MdL unterstreicht: „Der direkte Austausch mit den Betrieben ist wichtig, um zu erfahren, wo die Herausforderungen liegen und welche Unterstützung konkret gebraucht wird. Gemeinsam können wir bessere Übergänge von der Schule in Ausbildung und Beruf schaffen.“