Endlich grundlegende Reform des Bildungswesens angehen Eine grundlegende Reform des Bildungswesens fordert der CDU-Landtagabgeordnete Werner Jostmeier (Dülmen). „Spätestens seit die Ergebnisse der PISA-Studie vorliegen, ist klar, dass die halbherzigen Reparaturen der rot-grünen Landesregierung nicht ausreichen.“ Die CDU-Fraktion hat jetzt im Landtag ein umfassendes Konzept vorgestellt, das jungen Menschen die bestmöglichen Bildungschancen bieten soll. Jostmeier definiert die wesentlichen CDU-Forderungen wie folgt: Erstens brauchen wir mehr Akademiker, aber gleichzeitig sei die Qualität der Abschlüsse deutlich zu verbessern.
Zweitens müssen Schüler, die praktisch begabt sind - Jostmeier nennt sie „Profis für die Praxis“ -, stärker als bisher gefördert werden. Drittens soll die Schulzeit auf zwölf Jahre verkürzt werden. Aber in dieser Zeit sollen die Schüler Schlüsselqualifikationen erwerben, die es ihnen möglich machen, lebenslang selbständig zu lernen. Außerdem will der Abgeordnete, dass Schulen in ihrem Erziehungsauftrag gestärkt werden, den jungen Menschen Werte vermitteln und mithelfen, sie zu eigenständigen und mündigen Persönlichkeiten zu formen. Schließlich soll ein flächendeckendes Angebot an Ganztagsschulen mit hoher pädagogischer Qualität geschaffen werden, um Familie und Beruf besser miteinander vereinbar zu machen. „Billigbetreuung und Billigverwahrung, wie von Rot-Grün favorisiert, sind jedoch keine Antwort“, sagt Jostmeier. Er wird in Düsseldorf weiter Druck machen, damit seine Forderungen in die Tat umgesetzt werden: „Das sind wir der Zukunft unserer der Kinder schuldig.“