Werner Lensing fordert bessere Förderung der Familien „Die jetzige Sozialpolitik gehört auf den Prüfstand – Es bedarf einer neuen Sozialen Gerechtigkeit.“ Dieses gemeinsame Fazit zogen am Ende einer öffentlichen Veranstaltung zur Sozialpolitik, die Sozialsenatorin Birgit Schnieber-Jastram aus Hamburg und der CDU Bundestagsabgeordnete Werner Lensing. Die Sozialexpertin der CDU trat für eine bessere Anerkennung der Familienleistungen ein.
Sie forderte eine verbesserte Vereinbarkeit von Familie und Beruf und einen reibungsloseren Wiedereinstieg in das Berufsleben. Es müssen größere Anstrengungen in der Gesellschaft im Bereich der Familie, dem Gesundheits- und Sozialwesen erfolgen. Im Bereich des Arbeitsmarktes trat Schnieber-Jastram für die Zusammenführung von Arbeitslosengeld und Sozialhilfe ein. Hier forderte sie besonders eine Solidargemeinschaft. Wer arbeiten will, dies aber nicht kann, den wird die Gemeinschaft auffangen. Aber diejenigen, die nicht arbeiten wollen, müssen Kürzungen in der Sozialhilfe hinnehmen. Darüber hinaus forderte sie auch die Senkung der Abgaben der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. In einem Land, in dem es die höchsten Abgaben gibt, ist es kein Wunder, daß ein Abzug der jungen Generation droht. Besonderen Handlungsbedarf sieht die CDU-Politikerin auch im Bereich des Gesundheitswesens. Sie vertrat den Grundsatz: was medizinisch notwendig ist, muss auch tatsächlich geleistet werden. Darüber hinaus sollen aber die Versicherten künftig selbst entscheiden können, ob sie den bisherigen Versorgungsumfang beibehalten, zusätzliche Leistungen erhalten oder bei entsprechender Beitragsermäßigung Leistungen abwählen wollen. „Das Familiengeld, das die CDU im Falle eines Wahlsieges schrittweise einführen will, ist ein familienpolitischer Meilenstein und macht deutlich, daß der Familienarbeit in der CDU größte Priorität eingeräumt wird. Um dies durchzusetzen, werden wir die CDU und Werner Lensing in unserem gemeinsamen Anliegen unterstützen“, resümierte der CDA Kreisvorsitzende Roland Hericks (Dülmen).