CDU Kreisverband Coesfeld

Jostmeier: Bestattungsgesetz-Entwurf bedroht heimische Gedenk- und Friedhofskultur

„Würde und Pietät müssen im Mittelpunkt bleiben“ Düsseldorf. Der Regierungsentwurf für ein neues nordrhein-westfälisches Bestattungsgesetz stellt nach Meinung des Dülmener CDU-Landtagsabgeordneten Werner Jostmeier (CDU) einen tiefen Eingriff in die traditionelle Gedenk- und Friedhofskultur der Region dar. Nach der Expertenanhörung im Landtag stellt sich dem Politiker die Frage, ob die geplanten Bestimmungen nicht das gefährden, war man sich als eine würdige Totenruhe vorstellt.
„Wenige Tage vor Allerheiligen und Allerseelen möchten ich mich klar dafür aussprechen, dass die Würde der Toten und die Pietät vor dem Tod im Mittelpunkt der Bestattungskultur bleiben.“ Jostmeier wendet sich besonders dagegen, dass es künftig Angehörigen gestattet sein soll, Urnen mit der Asche Verstorbener zu Hause aufzubewahren. „Wer soll kontrollieren, was später mit den Urnen geschieht? Wie kann man ausschließen, dass die Asche von der übernächsten Generation im Garten verstreut wird?“, fragt Jostmeier. Der Abgeordnete erinnert daran, dass die Bestattung im Sarg Teil der christlichen Totenkultur ist: „An dieser Tradition darf nicht gerüttelt werden.“ Jostmeier wird sich in der nächsten Zeit intensiv mit dem Gesetzesvorhaben der Landesregierung auseinandersetzen und wird dazu auch Gespräche mit allen Beteiligten führen.