Ab Januar wird der CDU- Arbeitskreis „Zukunft der Pflege“ seine Arbeit wieder aufnehmen. Neben den Themen: „Medizinischer Dienst, Palliativ Medizin, ambulante und stationäre Hospiz“ wird er sich mit dem Themenschwerpunkt „Menschen mit Behinderungen und Pflege“ auseinandersetzen.
In der Kinderheilstätte Nordkirchen sprachen vrnl. R. Hericks, M. Weiling, A. Willms, H. Kuhlmann vom CDU-Arbeitskreis mit Vertretern des Caritasverb. S. Bäumker, T. Appelt, H. Freund und Dr. W. Erfeld über das Thema „Menschen mit Behinderungen & PflegeIm Vorfeld informieren sich Mitglieder des Arbeitskreises in Gesprächen mit Fachleuten über Inhalte, Handlungsfelder und Anforderungen der Behindertenhilfe. Danach soll für die Mitglieder des Arbeitskreises eine inhaltliche Vorstrukturierung erfolgen. Dieser Konzeptentwurf mit den Zielen, Inhalten und Methoden wird dann im Januar beraten und soll als Arbeitsgrundlage für den CDU Arbeitskreis Zukunft der Pflege dienen.
Zu einem ersten Vorbereitungsgespräch trafen sich Mitglieder des Arbeitskreises in der Kinderheilstätte Nordkirchen. Dr. Wolfgang Erfeld spannte einen Bogen von den Anfängen der Behindertenhilfe und stellte das umfangreiche Aufgabenspektrum von heute dar. Insbesondere der Zusammenhang von gesellschaftlicher Entwicklung und Weiterentwicklung der Behindertenhilfe im Kreis Coesfeld wurde am Beispiel des „Betreuten Wohnens“ deutlich herausgestellt.
Ein weiterer Themenschwerpunkt war „ambulant vor stationär!“ Susanne Bäumker, Leiterin des Familienunterstützenden Dienstes(FUD) und Ansprechpartnerin in der Beratungsstelle für Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen (DIREKT) in Lüdinghausen, stellte die Bedeutung der professionellen Begleitung für ehrenamtlich tätige Menschen heraus, wenn dieser Grundsatz umgesetzt werden soll.
Thomas Appelt und Hagen Freund luden die Gruppe zu einem weiteren Gespräch in die Tagesklinik nach Dülmen ein. Dort wird Hagen Freund , Bereichsleiter für gemeindepsychiatrische Dienste des Caritasverbandes das Aufgabenspektrum für Menschen mit psychischer Erkrankung und für Menschen mit psychischen Behinderungen vorstellen.