Der Kreisvorstand der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) Coesfeld ist entsetzt über die Pläne der rot-grünen Bundesregierung, die Eigenheimzulage radikal zu kürzen. „Die SPD, die im Bundestagswahlkampf versprochen hat, die Familie zu stärken, schlägt ihnen nun ins Gesicht,“ meinte CDA-Kreisvorsitzender Roland Hericks (Dülmen).
Viele junge und bauwillige Familien stehen nun vor großen Finanzierungsproblemen, da in den letzten Jahren die Netto-Zuwachsrate der Einkommen geringer geworden ist und die Mittel der Eigenheimförderung bei der Finanzierung des neuen Hauses fest eingeplant gewesen sei. Für eine Familie mit zwei Kindern, die bauen will, soll nach dem Willen der rot-grünen Bundesregierung, die Eigenheimzulage um 1.690 Euro jährlich gekürzt werden; für den Förderungszeitraum von acht Jahren sind dies 13.520 Euro. Für Familien mit einem Kind oder jungen Paaren am Anfang ihres gemeinsamen Lebens noch ohne Kinder, sieht es noch dramatischer aus. Damit stehen auch weitere Arbeitsplätze in der schon jetzt gebeutelten Bauindustrie auf dem Spiel und Firmenpleiten sind unausweichlich. Mit der Erhöhung der Öko-Steuer, der Besteuerung von Erdgas, höherer Sozialversicherungsbeiträge, Aussetzen der Steuerreform, einer höheren Versicherungssteuer und dem Kahlschlag bei der Eigenheimzulage wird die Bundesregierung zum „Totengräber sozialer Familien“.