CDU Kreisverband Coesfeld

Jostmeier: Gottesbezug in EU-Verfassung unverzichtbar !

Kreis Coesfeld. Auch für den Dülmener Landtagsabgeordneten Werner Jostmeier (CDU) ist es nicht hinnehmbar, dass der Entwurf der zukünftigen EU-Verfassung keinen konkreten Gottesbezug enthält. Jostmeier schließt sich damit der Kritik seines Bundestagskollegen Werner Lensing an, der das Fehlen der religiösen Dimension kritisiert hatte. Jostmeier wies daraufhin, dass es sich bei der EU nicht nur um eine Wirtschaftsgemeinschaft handele, die es zu stärken gelte. Das zukünftige gemeinsame europäisches Haus benötige vielmehr ein Fundament und einen gemeinsamen Wertebezug: das Bekenntnis zu Gott.
Der Abgeordnete stellte heraus, dass ein solches Bekenntnis keine Ausgrenzung der Menschen sei, die nicht an den christlichen Gott glauben. Der Gottesbegriff dürfe nicht auf das sogenannte christliche Abendland verengt werden. „Europa ist durch eine gemeinsame Geschichte geprägt. Europa ist eine Wertegemeinschaft. Diese gemeinsamen Erfahrungen, Werte und Anschauungen lassen sich auf einen Nenner bringen: Den Glauben an Gott. Lassen wir uns nicht von einem falschen laizistischen Zeitgeist-Denken leiten, und geben Gott den Platz, der ihm gebührt“, so Werner Jostmeier. Die CDU-Fraktion im Düsseldorfer Landtag hat zu diesem Thema einen Antrag erarbeitet (vgl. Anlage), der in Kürze im Plenum beraten werden wird. Die CDU fordert, in die Präambel folgende Formulierung aufzunehmen: „Die Werte der Europäischen Union umfassen die Wertvorstellungen derjenigen, die an Gott als die Quelle der Wahrheit, Gerechtigkeit, des Guten und des Schönen glauben, als auch derjenigen, die diesen Glauben nicht teilen, sondern diese universellen Werte aus anderen Quellen ableiten.“