Dülmen (els). Zum achten und letzten Mal begrüßte Hans Hegemann als Vorsitzender des CDU-Ortsverbands Buldern die Unions-Mitglieder. Bereits im Vorfeld der Sitzung hatte er bekannt gegeben, dass er in diesem Jahr nicht wieder kandidieren wolle. Sein bisheriger Stellvertreter Hubert Tücking stellte sich als Nachfolger zur Wahl und wurde von den Teilnehmern auch einstimmig zum Vorsitzenden gewählt. Zum Versammlungsleiter wählten die Teilnehmer Klaus Kleerbaum, den Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat.
Nach der Neuwahl des Vorsitzenden ging es um die Besetzung des Stellvertreters. Bulderns Ortsvorsteherin Edith Eiersbrock, die in den Jahren zuvor im Beirat tätig war, wurde zu seiner Stellvertreterin gewählt. Als Schriftführer bleibt Jochen Wensing im Amt. Michael Stade wurde zum neuen Beisitzer gewählt, alle anderen Mitglieder des Vorstandes wurden von den Wahlberechtigten in ihren Ämtern bestätigt, sodass zum neuen Vorstand noch folgende Mitglieder gehören: Martin Bontrup, Rainer Dipp, Conni Essmann, Andreas Gerle, Heinz Hagemann, Ludger Kemper, Markus Krümpel, Hubertus Segbert und Paul Uhlenbrock. "Alle waren sich einig " hier und da mal eine Enthaltung, aber sonst nichts besonderes", meinte die neugewählte Stellvertreterin. "Das kommt nur ganz selten vor", sagte Schriftführer Jochen Wensing im Vorfeld. Eine ganz besondere Ehre wurde dem scheidenden Vorsitzenden Hans Hegemann zuteil, der seit 1972 für den Vorstand des CDU-Ortsverbands Buldern im Einsatz war und dem der Abschied sichtlich schwer fiel, als Willi Tönnis ihm als besonderen Dankesgruß ein selbst geschriebenes Gedicht vorlas. Sichtlich bewegt zeigte sich Hegemann auch über die Dankesworte und die Ehrenurkunde, die der Stadtverbandsvorsitzende Dr. Josef Gochermann überreichte. Als Abschiedsgeschenk erhielt der Alt-Vorsitzende einen Brunch-Gutschein. In seinem Rückblick erinnerte er zuvor an die "unvergessliche Jahresradtour" und berichtete weiter über die immer wieder beklagten leeren Kassen. "Auch in Bulderns Haushalt muss gespart werden." Geld für die wichtigen Wirtschaftswege und Sportvereine sei nicht vorhanden. "Das tut weh", meinte Hegemann. Dennoch seien am Kuckucksweg sowie am Raiffeisenring neue Straßenbelege verwirklicht worden. Unter "Verschiedenes" konnten die Teilnehmer anschließend unter anderem Bürgermeister Jan-Dirk Püttmann Fragen stellen, der als Gast an der Veranstaltung teilnahm. Besonders gefragt waren Informationen über das Thema Bahnhofsituation. Er sehe aus wie eine Müllhalde und das Gebäude an den Gleisen (Eigentum der Deutschen Bahn AG) sei mit unzähligen Graffiti übersät, kritisierten die CDU-Mitglieder. Dülmener Zeitung - 18. 02. 2003