CDU Kreisverband Coesfeld

Bernhard Recker: Schulkindergärten müssen erhalten bleiben!

69/2003 - Düsseldorf, 25. Februar 2003 „Die Schulkindergärten in Nordrhein-Westfalen dürfen nicht geschlossen werden!“ fordert der schulpolitische Sprecher und stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Bernhard Recker. Recker verwies auf einen entsprechenden Antrag, den die CDU-Landtagsfraktion beschlossen hat. „Durch die Arbeit der Schulkindergärten in relativ kleinen Gruppen finden die noch nicht schulfähigen Kinder die Rahmenbedingungen vor, die ihren individuellen Möglichkeiten entsprechen und die ihnen anschließend einen erfolgreichen Schulstart ermöglichen.
Diese sinnvolle Institution angesichts des PISA-Debakels schließen zu wollen, ist nicht nur für die CDU vollkommen unverständlich.“ Recker kritisierte weiter, dass das neue Konzept von Schulministerin Schäfer zur sogenannten „Flexiblen Schuleingangsphase“ keine pädagogische Alternative darstelle. „Eine individuelle Förderung ist allein aufgrund der unzureichenden Personalausstattung nicht zu machen. So ist weder ein Abbau von Defiziten, noch eine Förderung besonderer Begabungen möglich.“ Zur Zeit wird die Arbeit in den Schulkindergärten durch 800 Sozialpädagoginnen und -pädagogen im Lande geleistet. Würde man, wie angekündigt, diese Pädagogen aus den Schulkindergärten auf die Grundschulen verteilen, müssten sich bei 3.400 Grundschulen 4 Grundschulen eine Sozialpädagogin/-pädagogen teilen. „Dies ist völlig unzureichend und bedeutet im Vergleich zu den Schulkindergärten eine eindeutige Verschlechterung der Fördermöglichkeiten“, betonte Recker. Eine Begründung dafür, warum die Landesregierung die Schulkindergärten schließen will, ist sie bislang schuldig geblieben.