-luw- Nottuln/Berlin. Die CDU-Ministerpräsidenten Koch und Wulff hat Henrik Bröckelmann schon hinter sich gelassen. Sie mussten sich mit dem zweiten Platz begnügen. Wer gestern Vormittag die Homepage der Bundes-CDU anklickte, stieß gleich an erster Stelle auf das junge Nottulner CDU-Ratsmitglied. Die Bundespartei hat im Internet eine Serie Politischer Nachwuchs gestartet. Vorgestellt werden junge CDU-Politiker aus der Kommunal-, Landes- und Bundespolitik.
Gestartet worden ist die Serie mit einem Porträt des Nottulners. Ein Zufall, wie Henrik Bröckelmann im WN-Gespräch erzählt. Denn als in der Bundespartei die Idee zu dieser Serie entstand, hielt sich Bröckelmann gerade zu einem Praktikum in der CDU-Bundesgeschäftsstelle in Berlin auf. Da lag es nahe, gleich mit ihm zu beginnen. Denn Henrik Bröckelmann ist innerhalb der Partei kein Unbekannter mehr. Der 24-Jährige hat die Politik zu seiner Hauptaufgabe gemacht. Ob in den Parteigremien oder im Nottulner Gemeinderat. Das Porträt, verfasst von dem Journalistik-Studenten Guido Speiser, vermittelt die Beweggründe, warum der junge Nottulner sich so intensiv der Politik widmet. Es ist einfach so, es macht mir Spaß. Und ich halte es für sinnvoll. Außerdem kann man eine Menge lernen, wird Henrik Bröckelmann zitiert. Der Bericht vermittelt an manchen Stellen auch, wie aus dem fernen Berlin das Münsterland und hier speziell Nottuln beurteilt werden Vorurteile inklusive. Lesenswert ist das Porträt allemal nicht nur für Parteimitglieder. Übrigens: Am Nachmittag war Bröckelmann allerdings schon von Platz 1 der Homepage wegen aktueller Nachrichten verdrängt. www.cdu.de Westfälische Nachrichten (Nottuln) Samstag, 26. April 2003