Zu seiner konstituierenden Sitzung kam jetzt der neugewählte CDU-Kreisvorstand in Coesfeld zusammen. Im Rahmen seiner Einführung gratulierte der Kreisvorsitzende Werner Jostmeier zunächst allen gewählten Vorstandsmitgliedern noch einmal herzlich zur Wahl in das politische Führungsgremium der Kreis-CDU. Seine Führungsaufgabe will der CDU-Kreisvorstand künftig stärker arbeitsteilig wahrnehmen. Dementsprechend wurde auch die Aufgabenverteilung innerhalb des geschäftsführenden Kreisvorstandes festgelegt. Auf Vorschlag von Werner Jostmeier wurde zunächst die Sendenerin Monika Kleingräber-Niermann einstimmig zur ständigen Stellvertreterin des Kreisvorsitzenden bestimmt. Elke Müller aus Nordkirchen wird sich gemeinsam mit Kreisschatzmeister Winfried Specker (Havixbeck) schwerpunktmäßig um die verstärkte Werbung und Betreuung von Mitgliedern kümmern.
Den Bereich Sozialpolitik wird Anni Willms aus Lüdinghausen, die auch sozialpolitische Sprecherin der Kreistagsfraktion und Mitglied des CDU-Landesvorstandes ist, federführend bearbeiten. Der Nottulner Henrik Bröckelmann wird neben seiner Stellvertreterfunktion die Aufgabe des Pressesprechers wahrnehmen und Dr. Josef Gochermann aus Dülmen arbeitet schwerpunktmäßig in den Bereichen Wirtschaft-Mitterlstand-Technologie und Veranstaltungsmanagement. Gleichzeitig wurden drei projektbezogene Arbeitsgruppen zu den Themen Gesundheitspolitik, Pflege und Parteireform eingesetzt. So werden zu den Themen Gesundheitspolitik (24.7. in Dülmen) und Pflege (im Herbst) zwei Fachkonferenzen für interessierte Bürgerinnen und Bürger und Betroffene vorbereitet. Die Arbeitsgruppe Parteireform wird sich mit einem aktuellen Leitantrag des Bundesvorstandes zur Reform der Parteiarbeit an den kommenden Bundesparteitag auseinandersetzen und Änderungsanträge erarbeiten. Des Weiteren wird der Kreisvorstand in den kommenden zwei Jahren natürlich bei der Vorbereitung der Europa-, Kommunal- und Landtagswahlen gefordert sein. Hierzu hat der Kreisvorstand mit der einstimmigen Nominierung von Werner Jostmeier als Kandidat für das Europäische Parlament schon einen ersten Schritt getan. „Ausschlaggebend für diese Entscheidung sind die hervorragenden beruflichen und politischen Erfahrungen, die Werner Jostmeier für die Arbeit in der europäischen Politik mitbringt. Angesichts der derzeitigen Kandidatenlage im Münsterland rechnen wir uns gute Chancen aus, mit Werner Jostmeier erstmals einen Abgeordneten nach Brüssel zu schicken“, erläutert die stellvertretende Kreisvorsitzende Monika Kleingräber-Niermann zu den Beweggründen für die Entscheidung. Als inhaltliches Thema beschäftigte sich der Kreisvorstand mit den aktuellen Entwicklungen um die B474n in Olfen. Werner Jostmeier betonte, dass es für die Kreis-CDU nicht hinnehmbar sei, dass der Teilabschnitt Ortsumgehung Olfen aus dem vordringlichen Bedarf des Bundesverkehswegeplans gestrichen worden sei. Es könne nicht sein, dass die B474n jetzt in Dülmen und Datteln/Waltrop gebaut werde und nur das Nadelöhr Olfen bestehen bleibe, kritisierte Werner Jostmeier die Entscheidungen der Landesregierung.