CDU Kreisverband Coesfeld

Werner Jostmeier: Wildwuchs bei Windkraft endlich stoppen!

Zwangsabgabe der Stromkunden darf kein Dauerzustand sein Kreisgebiet. Für einen gesunden und vernünftigen Energie-Mix und einen Beitrag Nordrhein-Westfalens zum Klimaschutz spricht sich der Dülmener CDU-Landtagsabgeordnete Werner Jostmeier aus. „Dies darf aber nicht dazu führen, dass eine Energieform wie die Windkraft ohne Rücksicht auf die Menschen mit erheblichen finanziellen Mittel immer weiter forciert wird. Energiepolitik ist keine Ideologiepolitik“, so der Abgeordnete. Der Abgeordnete untermauert seine Argumentation mit Zahlen. „Es kann nicht weitergehen, dass die Allgemeinheit für den bis zu 20 Jahre lang garantierten Abnahmepreis von Windenergie gerade steht. So betragen die Gesamtkosten für Strom aus Windenergieanlagen über 11 Cent pro Kilowattstunde. Die Erzeugung herkömmlichen Strom kostet nur 3,0 Cent Die Differenz bezahlt der Stromkunde. Bleibt es in NRW bei der Bevorzugung von Windenergie, wird Windkraft schon ab dem Jahr 2005 höher subventioniert als deutsche Steinkohle.
Für mich ist das eine nicht hinnehmbare Zwangsabgabe. Ich habe nichts gegen eine Anschubfinanzierung. Ein dauerhafte Subvention ist für mich hingegen unakzeptabel. Bei der Windenergie sollte das Ziel des wirtschaftlichen Betrieb Vorrang haben. Dort aber, wo kaum Wind weht, ist der Bau solcher Anlagen ökonomischer und ökologischer Unsinn. Die Folgen der grünen Umweltpolitik sind bereits heute überall im Münsterland zu besichtigen. Die Parklandschaft ist teilweise erheblich verspargelt. Bei demnächst 2.000 Windrädern in ganz NRW ist die zumutbare Belastung von Bürgern, Natur und Landschaft längst erreicht, die Akzeptanzschwelle weit überschritten. Wir sollten daher zukünftig versuchen, Windräder in Windparks zu konzentrieren und großzügig bemessene Mindestabstände zur Wohnbebauung einzuhalten. Kann man sich in der Bevölkerung auf den Bau von Windenergieanlagen in der Nähe von Ortschaften einigen, so sollte natürlich im Konsens auch eine Ausnahme von Mindestabständen möglich sein. Im Übrigen sollten die Kommunen vor Ort die Planungshoheit bei der Entscheidung über den Standort von Windrädern bekommen. Schließlich sind die Kommunen unmittelbar betroffen. Also sollen auch sie alleine entscheiden.“