CDU Kreisverband Coesfeld

Junge Union will bayerische Verhältnisse

"O' zapft is!" hieß es vergangenen Freitag für die Mitglieder der Jungen Union und interessierte Jugendliche. Während in Bayern die heiße Wahlkapmfphase beginnt, feierten die JU'ler zu coolen Rhytmen. Auf Anregung des Kreisverbandes der Jungen Union fand nämlich auf dem Hof Nienhaus in Coesfeld-Lette eine große Oktoberfestparty statt. Über 70 JU'ler aus dem ganzen Kreisgebiet folgten der Einladung des JU-Kreisvorsitzenden Martin Groß-Langenhoff (Coesfeld) und des Coesfelder JU-Vorsitzenden Valentin Merschhemke, auf einem festlich geschmückten Bauernhof in Coesfeld-Lette eine Oktoberfestparty zu feiern. Neben den JU'lern konnte Martin Groß-Langenhoff den CDU-Ortsvorsitzenden Rudolf Segeler (Coesfeld-Lette) und als Überraschungsgast den Bürgemeister der Stadt Bocholt (73 000 Einwohner), Klaus Ehling mit den launischen Worten: "Sie sind der lebende Beweis, dass JU'ler in der Politik nicht nur Unfug anrichten", begrüßen.
Der 42-jährige gebürtige Wettringer, der selber lange in der Jungen Union aktiv war stimmte die JU'ler mit seiner Rede "Bayerische Verhältnisse - münsterländische Kommunen stark machen!" mit deutlichen Worten auf die Oktoberfestparty ein. So z.B. bemängelte er die rot-grüne Kritik während des Wahlkampfes an der bayerischen Bildungspolitik. "Bayern hat das Deutsche Ergebnis bei der PISA-Studie enorm hochgerissen", so Klaus Ehling. "Wäre Bayern nicht gewesen, hätten wir niemals Platz 28 belegen können!". Gleiches gelte auch für die münsterländischen Kommunen: "Wir Münsterländer sind doch die Bayern Nordrhein-Westfalens" rief Klaus Ehling unter dem Applaus der anwesenden JU'ler. "Ohne die Ertragskraft der starken münsterländischen Städte und Gemeinden sähe es in NRW ziemlich düster aus!". Anschließend eröffente Klaus Ehling mit einem zünftigen "O' zapft is!" das Oktoberfest. Auch sonst war für bajuwarischen Frohsinn gesorgt: Jeden Partygast, der im Dirndl oder in Lederhosen erschien, erwartete am Eingang eine "echt bayerische Überraschung". "Mit dieser Party wollten wir Jugendlichen auf spaßige Art und Weise mit Politik in Kontakt bringen", umreißt Valentin Merschhemke, JU-Stadtverbandsvorsitzender der JU-Coesfeld-Rosendahl das Ziel des Oktoberfestes. Insbesondere sei es erfreulich gewesen, dass zahlreiche Jugendliche, die bisher noch nicht politisch aktiv gewesen seien, die Möglichkeit genutzt hätten, sich über die Ziele der Jungen Union zu informieren, so Valentin Merschhemke abschließend.