CDU Kreisverband Coesfeld

JU: Wehret den Anfängen

Mit großer Sorge nimmt die Junge Union des Kreises Coesfeld die Äußerungen einzelner CDU-Bundestagsabgeordneter zur Kenntnis. Nachdem bereits der hessische CDU-Abgeordnete Martin Hohmann mit umstrittenen Äußerungen für Irritationen gesorgt hatte, wurde nun eine Interviewäußerung des sächsischen Bundestagsabgeordneten Henry Nitzsche bekannt. Dieser sagte gegenüber der Unternehmer-Zeitschrift "DS-Magazin" über das Wahlverhalten von türkischstämmigen Deutschen und Muslimen: "Eher wird einem Moslem die Hand abfaulen, als dass er bei der Christlich-Demokratischen Union sein Kreuz auf den Wahlzettel macht." „Die Äußerungen von Herrn Nitzsche lassen auf eine verachtende Haltung gegenüber türkischstämmigen Deutschen schließen“, so der JU-Kreisvorsitzende Martin Groß-Langenhoff (Coesfeld).
„Eine solche Gesinnung können wir nicht hinnehmen!“. Abfällige Bemerkungen, wie die des sächsischen Bundestagsabgeordneten, sorgten für den Nährboden für dumpfe Parolen von Deutschen gegen Deutsche. „Solange wir vereinzelt Abgeordnete in unseren Reihen haben, die fremdstämmigen Mitbürgern ablehnend gegenüberstehen, brauchen wir uns nicht zu wundern, dass wir von dieser Klientel kaum gewählt werden. Die Junge Union des Kreises Coesfeld ist offen für die Mitarbeit aller Jugendlichen im Kreis, gleich welcher Religion, Volksgruppe oder Hautfarbe sie angehören“, so Martin Groß-Langenhoff.