CDU Kreisverband Coesfeld

Werner Jostmeier: Schluss mit Wildwuchs bei der Windkraft. Alle alternativen Energieformen fördern!

Kreis Coesfeld. Ein Umsteuern bei der Förderung von alternativen Energien fordert der Dülmener Landtagsabgeordnete Werner Jostmeier (CDU). Er kritisierte damit erneut die aus seiner Sicht „absolut überzogene Förderung“ der Windenergie. So betrügen die Gesamtkosten für die Erzeugung Windenergie 11 Cent pro Kilowattstunde, während diese bei herkömmlichen Kraftwerken nur 3 Cent pro Kilowattstunde betragen. Bislang habe noch kein einziges Kraftwerk abgeschaltet werden können, weil es durch die Windenergie überflüssig geworden sei. Schließlich sei Windenergie nicht ständig verfügbar, so dass auf jeden Fall Reservekapazitäten bereitgehalten werden müssten.
Es müsse das Ziel einer verantwortlichen Energiepolitik sein, alle erneuerbaren Energieträger, also auch Fotovoltaik, Wasserkraft, Biomasse u.a. zu fördern. Bei der einseitigen Bevorzugung von Windenergie stünde der Gedanke von Natur- und Landschaftsschutz eher im Hintergrund. Nicht zuletzt deshalb müsse das NRW-Landschaftsgesetz so geändert werden, dass besonders kulturell und landschaftlich wertvolle Gebiete wie zum Beispiel die Parklandschaft des Münsterlandes nicht noch weiter verspargelt werden. Daher sei es unbedingt notwendig, die Planungshoheit für Windkraftanlagen bei den Kommunen festzuschreiben. Auch müsse man endlich bei den Mindestabständen dahin kommen, dass ein möglichst geringes Maß an Betroffenheit und Beeinträchtigung für Anwohner erreicht werde. Daher schlägt Jostmeier feste und anlagenabhängige Mindestabstände zur Wohnbebauung vor. Beeinträchtigungen durch, Schall und Lichtreflexe sollen so möglichst vermieden werden.