CDU Kreisverband Coesfeld

Junge Union im Landtag

Passend zur Weihnachtszeit hat die Junge Union des Kreises Coesfeld ihren Mitgliedern eine besondere Aktion zur politischen Bildung angeboten: Eine Fahrt zum Landtag nach Düsseldorf. Neben dem politischen Programm stand auch ein geselliger Ausklang in Form eines Besuches des Weihnachtsmarktes und der Düsseldorfer Altstadt auf dem Programm. Im Landtag empfing Werner Jostmeier (MdL) die rund 25 JU’ler und führte diese durch das Plenargebäude. Hierbei hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich eine Ausstellung von Firmen aus der Medienbranche anzusehen und im Plenarsaal an einer Diskussion zum Thema „Medien in NRW“ teilzunehmen. Anschließend nahm sich Werner Jostmeier viel Zeit, um mit den JU’lern zu diskutieren.
Von Thomas Schwittek, JU-Ratsmitlgied der Stadt Lüdinghausen nach den Kürzungen der rot-grünen Landesregierung im Bereich der ehrenamtlichen Jugendarbeit gefragt, sparte der Landtagsabgeordnete nicht mit Kritik: „Auf der einen Seite wird im ehrenamtlichen Bereich gekürzt und dabei jahrzehntelang gewachsene ehrenamtliche Strukturen kaputtgespart – und auf der anderen Seite gibt die Landesregierung NRW sieben Millionen Euro für eine Werbekampagne zur Verbesserung des Images des Landes NRW aus. Wäre nicht eine funktionierende Ehrenamtslandschaft ein weitaus besserer Werbeträger für NRW als teure Hochglanzbroschüren?“ Auch die Schließung oder Verkleinerung der Bundeswehrstandorte in Dülmen und Coesfeld wurde diskutiert. „Es ist unerträglich mit anzusehen, wie Rot-Grün wider aller Sachargumente die Standortschließungen rein nach parteitaktischen Erwägungen vornimmt“, so Werner Jostmeier. So z.B. sei in Dülmen von der Bundesregierung als Schließungsgrund angeführt worden, dass sich das stadtnahe Gelände einfach weiterveräußern ließe. „Dabei ist völlig übersehen worden, dass auf dem Dülmener Gelände Bunkeranlagen mit meterdicken Wänden angelegt wurden, die eine anderweitige Nutzung des Geländes erschweren oder gar unmöglich machen.“ „Ein Regierungswechsel in NRW ist bitter nötig – darum wird sich die Junge Union des Kreises Coesfeld auch in 2005 kräftig in den Landtagswahlkampf einbringen“ bedankte sich der JU-Kreisvorsitzende Martin Groß-Langenhoff nach der Diskussion bei Werner Jostmeier.