CDU Kreisverband Coesfeld

Werner Jostmeier: Keine Flexible Eingangsphase!

Kreis Coesfeld. Der Landtagsabgeordnete Werner Jostmeier hat Schulministerin Schäfer (SPD) aufgefordert, auf die Einführung der so genannten "Flexiblen Schuleingangsphase" zu verzichten. Seiner Meinung nach fehlt es an einem schlüssigen pädagogischen Konzept und einer angemessenen Personalausstattung. „Mit der flexiblen Schuleingangsphase wird der Schulkindergarten abgeschafft. Über 12.000 Kinder, die dort individuell auf den Schulstart vorbereitet werden, müssen dann in jahrgangsübergreifende Klassen eingegliedert werden.
Das ist pädagogisch unsinnig und wird den Bedürfnissen der Kinder nicht gerecht“, so Jostmeier. Auch wenn die Pädagogen der Schulkindergärten auf die Grundschulen verteilt werden sollten, müssten sich vier Grundschulen eine Pädagogin teilen. Für Jostmeier, gibt es eine Vielzahl von Widersprüchen in dem Projekt der rot-grünen Landesregierung: „Lehrer müssen für die neue Aufgabe qualifiziert werden, gleichzeitig kürzt die Landesregierung die Fortbildungsmittel. Die Klassen werden noch größer, aber zusätzlich werden über 800 Stellen an den Grundschulen gestrichen. Wer die Rahmenbedingungen so verschlechtert, der gefährdet die Zukunft der Kinder.“ Individuelle Förderung gerade der noch nicht schulfähigen Kinder sei in der flexiblen Schuleingangsphase nicht möglich. „Ohne eine wirkliche Verbesserung der Rahmenbedingungen - mindestens zwei Pädagogen in der Klasse, zusätzliche Förderstunden und kleinere Klassen - ist das Projekt der Ministerin zum Scheitern verurteilt, und zwar auf Kosten unserer Kinder.“