CDU Kreisverband Coesfeld

Werner Jostmeier: Beirat bezweifelt Effekt der erneuerbaren Energien. Förderung der Windkraft überdenken!

Kreis Coesfeld. Als „schwere Niederlage für die rot-grüne Klima- und Umweltpolitik in Düsseldorf und Berlin “ bezeichnet der Dülmener Landtagsabgeordnete und CDU-Kreisvorsitzende Werner Jostmeier ein Gutachten des Wissenschaftlichen Beirates beim Bundeswirtschaftsministerium zum Klimaschutzeffekt erneuerbarer Energien. Das Gutachten kommt im Ergebnis dazu, dass das Gesetz zur Förderung der erneuerbaren Energien hinsichtlich der Vermeidung von C02- Emissionen nutzlos ist. Wörtlich heißt es in der Schlussfolgerung des Gutachtens, dass es sich um ein “ökologisch nutzloses aber volkswirtschaftlich teures Instrument“ handelt, dass „konsequenterweise abgeschafft“ gehört.
„Damit gehört die gesamte Politik der rot-grünen Landesregierung im Bereich der erneuerbaren Energien auf den Prüfstand. Besonders die von der Landesregierung forcierte Förderung der Windenergie gerät nun unter massiven Rechtfertigungsdruck. Schließlich haben die Grünen immer wieder damit geworben, es handele sich um ´saubere Energie´, die die Umwelt schützen helfe. Und auch hier stellt das Gutachten eindeutig fest, dass dieser Strom „weniger Wert ist, als der billigste Strom den die Elektrizitätswerke erzeugen“. Schließlich kann der Strom von den Windrädern nicht bedarfsgerecht produziert werden. Strom wird nur dann erzeugt, wenn der Wind bläst. Die Parallelstrukturen, jedoch, die gewährleisten, dass der Strom jederzeit fließt, bezahlt der Stromkunde mit. Er wird somit zweimal zu Kasse gebeten: einmal zur Förderung der Windkraft und einmal zur Bezahlung der klassischen Stromerzeugung. Dieser Unsinn muss daher endlich ein Ende haben. CO2 spart dieses Gesetz schon daher nicht ein, weil die freiwerdenden Emissionen verkauft werden können. Damit findet lediglich eine Verlagerung des Problems statt, nicht aber seine Vermeidung. Dieses Gutachten sollte also für alle Beteiligten Anlass genug sein, die aktuelle Förderungspraxis zu überdenken“, so Jostmeier.