CDU Kreisverband Coesfeld

CDA Sommeraktion - Besuch der Handwerks-Bildungsstätten

„Wir müssen uns bewegen, damit Deutschland durch „Vorfahrt für Arbeit und Wachstum!“ wieder zur Wirtschaftslokomotive wird. Um effizient zu sein, müssen Ziele gesetzt und falls erforderlich, Veränderungen vorgenommen werden. Dabei müssen Wirtschaft und Politik darauf achten, dass es nicht zu sozialen Schieflagen kommt! Eine Stärkung der Familien und ein besseres Bildungsangebot müssen trotz leerer Kassen in Bund und Land wieder Priorität bekommen!“ fasste CDA-Kreisvorsitzender Roland Hericks das Ergebnis der Diskussion in den Handwerks-Bildungsstätten zusammen.
Im Rahmen der CDA- Veranstaltung „Vorfahrt für Arbeit und Wachstum“ informierten sich K. Schiewerling, W. Zylajew MdB, A. Dabbelt, S. Leschniok, E. Borgelt, J. Paulini, N. Hoffmann, R. Hericks, K. Nolte und A. Willms in den Handwerks-Bildungsstätten.Im Rahmen der CDA- Veranstaltung „Vorfahrt für Arbeit und Wachstum“ informierten sich K. Schiewerling, W. Zylajew MdB, A. Dabbelt, S. Leschniok, E. Borgelt, J. Paulini, N. Hoffmann, R. Hericks, K. Nolte und A. Willms in den Handwerks-Bildungsstätten.
Zuvor hatte Vorsitzender Norbert Hoffmann die Bedeutung der Kreishandwerkerschaft herausgestellt. „ Mit einem Gesamtumsatz von 1,4 Milliarden Euro, liegt das Handwerk im Kreis Coesfeld beträchtlich über den durchschnittlichen Werten des Landes und auch des Bundes,“ so der Handwerksmeister. Die verschärfte Wettbewerbsituation mache ein Umdenken und die Bereitschaft zur Veränderung und Weiterentwicklung notwendig. So habe die Kreishandwerkerschaft das Dienstleistungsangebot für die 2 286 Betriebe erweitert. Dazu zählen u.a. die betriebswirtschaftliche Beratung und Betreuung, insbesondere auch für Existenzgründer, die Rechtsberatung, der Personalservice bei der Auswahl und Einstellung von Mitarbeitern, sowie die Lehrstellenvermittlung.

Jürgen Paulini stellte die Bedeutung der Kreishandwerkerschaft aus wirtschafts- , sozial- und bildungspolitischer Sicht für die hiesige Region dar. „Wir bieten Menschen verschiedener Altersgruppen berufliche und persönliche Perspektiven!“ Fast 14 000 Menschen seien in Handwerksbetrieben beschäftigt. Das Handwerk biete im Kreisgebiet 1208 männlichen und 210 weiblichen jungen Menschen einen Ausbildungsplatz. Die Handwerks-Bildungsstätten übernehmen eine wesentliche Aufgabe im Bereich von Aus – und Weiterbildung. Neben der überbetrieblicher Lehrlingsunterweisung, umfangreichen beruflichen Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen werden zudem Integrationsmaßnahmen im Zuge der Umsetzung von Hartz IV angeboten, so der Geschäftsführer der Handwerks-Bildungsstätten.

Positiv bewertete CDU – Bundestagskandidat Karl Schiewerling, dass der Kreis Coesfeld als Optionsgemeinde durch kreative Ideen und Einbeziehung der freien Träger einen vorderen Platz bei der Vermittlung von arbeitslosen Menschen einnehme. Allerdings, so Schiewerling, müssten Gesellschaft und Politik schon im Kleinkindalter die Weichenstellung für die Zukunftschancen stellen. Er forderte die Erziehungskompetenz der Eltern zu stärken.

Siefried Leschniok, Leiter der Agentur für Arbeit erläuterte den Umstrukturierungsprozess in seiner Behörde. „Wir orientieren uns am Bedarf und stellen uns den Herausforderungen durch Veränderung und Weiterentwicklung. Es interessiert das Ergebnis! Aus diesem Grunde wird insbesondere der Kontakt zu den kleinen und mittleren Unternehmen durch unsere Vermittler verstärkt aufgenommen.“ so Leschniok. Bundestagsabgeordneter Willi Zylajew, Mitglied der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU- Fraktion machte deutlich, dass angesichts der dramatischen Kassenlage auf Bundesebene alles auf den Prüfstand müsse. Dazu gehöre auch festzulegen, was denn eigentlich zu den Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung gehöre und was nicht. Es könne nicht sein, dass aus Beiträgen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern das Nachholen von Schulabschlüssen finanziert werde. Anni Willms und Werner Jostmeier MdL erhielten den Auftrag sich für eine rasche Änderung in NRW einzusetzen. Zylajew forderte ein klares und transparentes Aufgabenprofil der Agentur für Arbeit mit eindeutiger Kompetenzzuweisung und Abbau hierarchischer Strukturen. Die Frage ob und wie die Agentur für Arbeit zukunftsfähig sei, hinge davon ab, wie gut sie in der Lage sei, die notwendigen Veränderungsprozesse mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern umzusetzen. „Das Kosten – Nutzen- Verhältnis muss stimmen und davon muss die Agentur für Arbeit die Politik überzeugen,“ so der Chrsitdemokrat.