CDU Kreisverband Coesfeld

Konrad Püning CDU-Landratskandidat

95%-Zustimmung für CDU- Kreistagsfraktionschef Der langjährige CDU-Fraktionsvorsitzende Konrad Püning ist nun auch offiziell Landratskandidat der CDU im Kreis Coesfeld. Mit großer Mehrheit von 95 % der Stimmen wählten die CDU-Mitglieder den 57-jährigen Seppenrader am vergangenen Freitagabend (2. April) zu ihrem Spitzenkandidaten für die Kommunalwahl am 26. September 2004. Trotz Ferienbeginn konnte CDU-Kreischef Werner Jostmeier MdL über 200 Mitglieder - darunter auch alle CDU-Bürgermeisterkandidaten - zur Kreismitgliederversammlung im Großen Saal des Dülmener St.-Barbara-Hauses begrüßen. Das sei ein guter Auftakt für einen erfolgreichen Kommunalwahlkampf, so Jostmeier. Zu Beginn erläuterte Jostmeier noch einmal die Motive, die den CDU-Kreisvorstand bewegt hatten, den Mitgliedern, einstimmig Konrad Püning als CDU-Landratskandidaten vorzuschlagen. "Der persönliche, berufliche und kommunalpolitische Hintergrund, die Verwaltungs- und Führungserfahrung, sein Engagement für die CDU sowie seine integrative und verbindliche Art erfüllen praktisch alle Punkte unseres Anforderungsprofils," so Jostmeier In drei Gesprächsrunden konnten die Anwesenden unter der Moderation der stellv. Kreisvorsitzenden Anni Willms und Dr. Josef Gochermann anschließend einige noch nicht bekannte Seiten von Konrad Püning kennen lernen. Zunächst ging es um den Familienmenschen und Sportler Konrad Püning. Von Ehefrau Angelika Püning erfuhren die Anwesenden, dass sie voll hinter der Kandidatur ihres Mann stehe: "Ich bin sein größter Fan." Sohn Stephan charakterisierte seinen Vater als "sachlichen Gesprächspartner". Eine Eigenschaft, die er sicherlich auch als Landrat gut gebrauchen könne, so Stephan Püning. Konrad Püning sei ein ausgesprochener "Mannschaftstyp" und "Goal-Getter" meinten Bernd Gockel und Franz-Josef Tintrup, beide persönliche Freunde und Mannschaftskollegen im Tennis- und Fußballverein. Der Kämmerer und erste Landesrat des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Hans-Ulrich Predeick, stellte als jetziger Chef die berufliche Seite Pünings vor. Er schätze Püning, der als Abteilungsleiter beim Landschaftsverband rund 350 Mitarbeitern vorsteht, vor allem wegen seiner Verantwortungsbereitschaft, seiner Kompetenz und seinem Basisbezug.
"Er macht den Job hervorragend und wird ein guter Landrat sein", so Predeick. Als langjährige politische Weggefährten standen in der dritten Runde der ehemalige Landrat Karl-Heinz Göller, die stellvertretenden Landrätin Anne Dabbelt und der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Christoph Schlütermann zum Politiker Püning Rede und Antwort. Konrad Püning sei "fleißig und ehrlich, zielstrebig in der Sache und verbindlich im Ton", meinte mit Karl-Heinz Göller jemand, der als ehemaliger Landrat lange mit Püning zusammengearbeitet hat. Anne Dabbelt plauderte ein wenig aus dem Nähkästchen, als sie verriet, wie Püning ihr vor fünf Jahren das Amt der stellv. Landrätin angeboten habe. "Er hat uns Frauen in der Fraktion immer eingebunden." Außerdem habe Püning auch bei schwierigen Entscheidungen immer die betroffenen Bürger einbezogen. "Das finde ich gut!", so Dabbelt. Christoph Schlütermann erläuterte, dass er sich auch nie zu schade gewesen sei, selbst mit anzupacken "und sei es beim Plakate kleben!" Anschließend stellte der CDU-Kreistagsfraktionschef in einer sachlich-programmatischen Rede, sein Programm als Landrat für den Kreis Coesfeld vor. Auch wenn manche den Kreis Coesfeld nach der kommunalen Neugliederung als "Restkreis" haben abstempeln wollen, habe der Kreis Coesfeld in den vergangenen Jahren eine außerordentlich positive Entwicklung genommen. Die Berufskollegs seien zu Zentren der beruflichen Bildung ausgebaut, der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz durch einen massiven Ausbau an Plätzen realisiert, das Rettungswesen sei ausgebaut und das Programm "Hilfe zur Arbeit" zu einem Erfolgsmodell entwickelt worden. Nicht zuletzt sei die Zahl der Arbeitsplätze im Kreis erheblich gesteigert worden, so dass die Arbeitslosenquote eine der niedrigsten im Landesvergleich ist. "Der Kreis Coesfeld ist ein Erfolgsmodell," so Püning. Diese Entwicklungen, die die CDU-Mehrheitsfraktion angestoßen und unterstützt habe, seien seine "wichtigsten Bewerbungsunterlagen für das Amt des Landrates". Er stehe für Kontinuität in der bisher guten Entwicklung des Kreises. In diesem Zusammenhang bezeichnete er die Aufforderung der SPD an ihren Kandidaten, den Kreis "umzukrempeln" als "das Schlimmste, was diesem Kreis passieren könnte." Ausruhen will sich der CDU-Kandidat auf den Erfolgen der Vergangenheit aber nicht. Es gelte, sich den veränderten Rahmenbedingungen anzupassen. Die wirtschaftliche Entwicklung im Kreis zu unterstützen, stehe hierbei im Mittelpunkt. Püning: "Hiervon hängen Arbeits- und Ausbildungsplätze ebenso ab wie die Finanzierung von Sozialausgaben." Deshalb müssten Mittelstand und Existenzgründer weiter gefördert werden. Notwendig sei auch eine kostenbewusste und bürgernahe Verwaltung. "Zuviel Bürokratie und Berge von Vorschriften ersticken die Verwaltung und sind in der Zukunft nicht mehr zu bezahlen." Das Zusammenwachsen des Kreises müsse in allen Bereichen nach Kräften weiter gefördert werden. Hierzu möchte er mit den Bürgermeistern der Städte und Gemeinden und mit Verbänden und Vereinen eng zusammenarbeiten. Bürgernähe müsse täglich durch entsprechende Kontakte, Beteiligung und Engagement gelebt werden. Püning kündigte an, regelmäßig Bürgersprechstunden in den Städten und Gemeinden abhalten zu wollen. Dass Püning die Mitglieder mit seiner Bewerbungsrede überzeugt hat, zeigt das Ergebnis der Wahl. 198 Mitglieder votierten für den 57-jährigen Diplom-Verwaltungswirt. Nur 11 stimmten mit Nein. Es gab eine Enthaltung. Püning zeigte sich überwältigt von dem Ergebnis. Zu den ersten Gratulanten zählten - neben seiner Familie und dem CDU-Kreisvorsitzenden Werner Jostmeier MdL - auch Franz Böckenholt und Anni Willms, die dem aus dem Rosendorf Seppenrade stammenden Püning für die CDU-Kreistagsfraktion ein Rosenbäumchen schenkten. In seinem Schlusswort forderte der Ehrenvorsitzende Werner Lensing MdB die Parteimitglieder auf, Püning mit "feurigem Temperamt" im Wahlkampf zu unterstützen, denn "wir im Kreis Coesfeld sind ja schließlich die Brasilianer des Münsterlandes."