Konrad Püning ist CDU Landratskandidat 95% der Stimmen für Püning Konrad Püning ist nun offiziell Landrats Kandidat der CDU für die Kommunalwahlen im Herbst. Mit über 95 Prozent der Stimmen hat ihn der Kreisverband am Abend in Dülmen zum Spitzenkandidaten gewählt. Püning kommt aus Seppenrade und ist seit 16 Jahren CDU Fraktionsvorsitzender im Kreistag. Landrat Hans Pixa hatte im November angekündigt, nicht mehr anzutreten. www.radio-kiepenkerl.de _________________ Püning neuer CDU-Landratskandidat Die CDU im Kreis Coesfeld hat gestern Abend Konrad Püning als ihren Landratskandidaten für die Kommunalwahl im September nominiert. Der 57-jährige Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion erhielt 96 Prozent der Delegiertenstimmen. Der bisherige CDU-Landrat Hans Pixa hatte auf eine erneute Kandidatur verzichtet. www.wdr-muenster.de ______________________ Kreis Coesfeld CDU schickt Mannschaftstyp ins Rennen Von Detlef Scherle Dülmen. Lange Schlangen vor den im Foyer des St. Barbara-Hauses ausliegenden Anwesenheitslisten boten am Freitagabend schon einen Vorgeschmack. Im Saal herrschte drangvolle Enge, so dass Kreisvorsitzender Werner Jostmeier noch Stühle orderte damit die Olfener uns nicht wieder sagen können, wir hätten in ihre Stadthalle kommen sollen. Genau 211 CDU-Mitglieder wollten ihren Landrats-Bewerber mitwählen. Ich finde das großartig, freute sich Kandidat Konrad Püning zu Beginn. Ich bin überwältigt, lautete sein Kommentar zwei Stunden später.
Da hatte Jostmeier gerade das Wahlergebnis verlesen, das ihm mit 198-Ja-Stimmen die Landrats-Kandidatur sicherte (wir berichteten). Nur elf Mitglieder hatten mit nein votiert, eines sich enthalten. Eine Stimme war ungültig. Der Wahl vorausgegangen war eine sehr professionell vorbereitete Vorstellung des Mannes, der nun am 26. September für die CDU ins Rennen um den Landrats-Stuhl geht. Während im Hintergrund Statements von CDU-Politikern aus dem Kreis Coesfeld zu Pünings Person und viele Fotos aus seinem privaten und öffentlichen Leben über eine Leinwand flimmerten, wurden vorn Menschen, die beruflich, privat oder politisch mit ihm zu tun haben, von den stellvertretenden CDU-Kreisvorsitzenden Anni Willms (Lüdinghausen) und Josef Gochermann (Dülmen) interviewt. Ich bin sein größter Fan und finde es toll, äußerte sich als erste Pünings Ehefrau Angelika zu seiner Kandidatur. Sein erwachsener Sohn Stefan beschrieb ihn als sehr ruhigen und sachlichen Zuhörer: Wenn ich mal aufgeregt war, hat er es immer geschafft, mich wieder runterzuholen. Mit Bernd Gockel und Franz-Josef Tintrup kamen in der Talkrunde auch zwei enge Freunde Pünings, die den Altherren-Fußballer und Tennis-Crack als absoluten Mannschaftstyp beschrieben. Tintrup: Er kann sich fürchterlich ärgern, wenn er die dicksten Dinger verstolpert. Die berufliche Seite Pünings, der beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe als Leiter der Abteilung Soziales, Pflege und Rehabilitation 350 Mitarbeiter führt, beleuchtete sein Chef, erster Landesrat und Kämmerer Dr. Hans-Ulrich Predeick. Nach den Schilderungen der vielen sportlichen Aktivitäten Pünings, so Predeick, wisse er nun auch, warum er in den Verhandlungen mit mir immer eine so gute Kondition hat. Er wird es schaffen und er wird es super machen, blickte Predeick in die Zukunft, etwas allerdings auch mit gemischten Gefühlen. Denn wenn Püning einmal Landrat und Mitglied der Landschaftsversammlung sei dann läuft es umgekehrt er kontrolliert mich. Zum Politiker Püning wurden drei befragt, die es wissen müssen: stellvertretende Landrätin Anne Dabbelt (Ascheberg), CDU-Stadtverbandsvorsitzender Christoph Schlütermann (Lüdinghausen) und der frühere Landrat Karl-Heinz Göller. Als fleißig und eifrig beschrieb ihn Göller. Zielstrebig in der Sache, verbindlich im Ton und fair im Umgang mit anderen, zählte er positive Eigenschaften Pünings auf. Dabbelt imponierte, dass Püning immer auch etwas für die Frauen in der Fraktion übrig gehabt habe: Die Arbeit von uns Frauen wird von ihm geschätzt. Schlütermann lobte seinen ausgeprägten Bürgersinn. Er sei sich auch nie zu schade, selbst mit anzupacken, selbst wenn es ums Plakatieren geht. 04. April 2004 | Quelle: Allgemeine Zeitung _________________ CDU schickt Püning ins Rennen Der langjährige CDU-Fraktionsvorsitzende Konrad Püning ist nun auch offiziell Landrat-Kandidat der CDU im Kreis Coesfeld. Mit großer Mehrheit von 95% wählten die CDU-Mitglieder den 57-jährigen Seppen-rader zum Spitzenkandidaten für die Kommunalwahl am 26. September 2004. 198 Mitglieder votierten für den Diplom-Verwaltungswirt; elf stimmten mit Nein, es gab eine Enthaltung. CDU-Kreischef Werner Jostmeier (MdL) konnte über 200 Mitglieder zur Kreismitgliederversammlung in Dülmen begrüßen. Der CDU-Kreisvorstand hatte Püning einstimmig vorgeschlagen. Landrat Pixa kandidiert wie berichtet nicht mehr. Püning - beruflich als Abteilungsleiter beim Landschaftsverband tätig - hielt Rück- und Ausblick. Auch wenn manche den Kreis Coesfeld nach der kommunalen Neugliederung als "Restkreis" abstempeln wollten, habe der Kreis eine positive Entwicklung genommen. Die Berufskollegs seien zu Zentren der beruflichen Bildung ausgebaut, das Rettungswesen ausgebaut und das Programm "Hilfe zur Arbeit" zum Erfolgsmodell entwickelt worden. Nicht zuletzt sei die Zahl der Arbeitsplätze erheblich gesteigert worden, so dass die Arbeitslosenquote im Kreis eine der niedrigsten in NRW ist. Diese Entwicklungen, die die CDU-Mehrheitsfraktion angestoßen und unterstützt habe, seien seine "wichtigsten Bewerbungsunterlagen für das Amt". Jetzt gelte es, sich den veränderten Rahmenbedingungen anzupassen. Die wirtschaftliche Entwicklung zu unterstützen, stehe im Mittelpunkt. Deshalb gelte es Mittelstand und Existenzgründer weiter zu fördern. Notwendig sei auch eine kostenbewusste und bürgernahe Verwaltung. 05.04.2004; Westdeutsche Allgemeine Zeitung