Münster - "Wir haben am 26. September alle Chancen auf absolute Mehrheiten." In diesem vom CDU-Bezirksvorsitzenden Karl-Josef Laumann MdB formulierten Bewusstsein ziehen die Spitzenkandidaten der CDU im Münsterland, Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann (Münster), Landrat Thomas Kubendorff (Kreis Steinfurt), Landrat Dr. Wolfgang Kirsch (Kreis Warendorf), Landrat Gerd Wiesmann (Kreis Borken) und Landratskandidat Konrad Püning (Kreis Coesfeld) in den Kommunalwahlkampf.
Wie Laumann gestern bei der Vorstellung des Kommunalwahlprogramms seiner Partei für das Münsterland betonte, sind die Grünen Hauptgegner Nr.1. "Die Grünen machen es sich zu leicht, wenn sie nur auf das schöne Lebensgefühl im Münsterland abstellen, und wir sollen für die harten Standortfaktoren sorgen, die dieses Lebensgefühl erst ermöglichen", merkte Laumann an. Kubendorff erinnerte daran, dass sich die Grünen z.B. beim AirportPark am FMO verweigert hätten.
Unisono bekräftigte die CDU-Prominenz, dass es vor allem der Union zu verdanken sei, wenn das Münsterland mit seiner gesunden, mittelständisch geprägten Wirtschaftsstruktur sowie seinem vielseitigen kulturellen und touristischen Angebot heute besser dastehe als andere Regionen des Landes. "Ministerpräsident Steinbrück wäre froh, wenn er mehr solcher Regionen hätte", stellte der Vorsitzende des Regionalrates Engelbert Rauen fest, der das hohe Maß an "Solidität, Qualität und Kontinuität der im Münsterland handelnden Personen" rühmte.
Als beispielhaft für regionalen Zusammenarbeit hob Kubendorff den FMO hervor. Ausdrücklich sprach er sich gegen ein Nachtflugverbot und für Startbahnverlängerung und Autobahnanschluss aus. "Und wenn der AirportPark steht, kommt auch das Hotel", so Kubendorff, der in den nächsten Jahren über 2 Mio. Passagiere erwartet. Ausdrücklich lobte er auch die wirtschaftliche Geschäftsführung, die im Gegensatz zum Verlust des Dortmunder Airports den FMO-Gesellschaftern trotz des aus eigener Kraft gestemmten Terminals II seit 1998 ein ausglichenes Bilanzergebnis beschere. CJS