CDU Kreisverband Coesfeld

Vor Ort und aus erster Hand informiert

-jb- Ascheberg/Herbern. Trotz nicht gerade idealer Wetterbedingungen war die Fahrradtour des CDU-Gemeindeverbands am Freitagnachmittag gut besucht. Gemeinsam mit dem CDU-Landratskandidaten Konrad Püning startete die Tour mit einer Besichtigung der Hofstelle Rohlmann in Ascheberg. Tanja Ehret von der Firma Tombusch und Brumann informierte die Christdemokraten über die Umgestaltung und Erneuerung des ehemaligen Landhauses. Bei einer Führung durch das Erdgeschoss gewannen sie einen ersten Eindruck von der zukünftigen Architektur des Hauses: Moderne Elemente aus Glas und Stahl sollen einen Kontrast zum denkmalgeschützten Gebäude bilden. Die Besucher zeigten sich gespannt auf das Endprodukt und kündigten bereits einen weiteren Besuch des Hofs nach Abschluss der Bauarbeiten an.
Nach einer kleinen Pause und Stärkung beim Getränkemarkt Lakenbrink führte die Strecke der Radler durch die Osterbauerschaft zum Hof Billermann in Herbern, der vielen Bürgern auch unter dem Namen Eier-Hugo bekannt ist. Dort gewann die Truppe einen Einblick in die Direktvermarktung landwirtschaftlicher Produkte. Den gemütlichen Abschluss der Tour bildete ein Besuch beim Vorsitzenden des Heimatvereins Herbern, Theo Reimann.
Traditionell nutzen die Ascheberger Christdemokraten die jährliche Radtour, um sich über aktuelle Veränderungen und Geschehnisse in der Gemeinde zu informieren. Am Freitag bot sich ihnen außerdem die Gelegenheit, in ungezwungener Atmosphäre mit dem Landratskandidaten Konrad Püning über die Politik der Gemeinde zu diskutieren. Besonders am Herzen lagen den Mitgliedern des CDU-Gemeindeverbands dabei vor allem zwei Themen: Zum einen fordern sie den Baubeginn der Süd-West-Tangente im kommenden Jahr. Die Tangente dient der Entlastung des Ortskerns und der südlichen Wohnbaugebiete, unterstrich Ludger Wobbe die Dringlichkeit dieses Projekts. Kritik übte die CDU an den Plänen des Landes, die hierfür bereitgestellten Mittel nur in Raten auszuzahlen, so dass die Straße daher wahrscheinlich zwischenfinanziert werden müsse. Des Weiteren hoffen die Christdemokraten auf Unterstützung des Kreises beim Thema Kindergartenplatzversorgung, wie im Gespräch mit Konrad Püning anklang.