CDU Kreisverband Coesfeld

CDA-Bundesvorsitzender Arentz in Seppenrade

Arbeitskreis "Zukunft der Pflege" besteht seit einem Jahr

Seit nunmehr einem Jahr erarbeiten sich die Mitglieder des CDU-Arbeitskreises "Zukunft der Pflege" unter der Vorsitzenden Anni Willms die verschiedenen Pflegeangebote und -konzepte im Bereich der Seniorenarbeit. Ziel der Arbeit ist es, Vorschläge aus der praktischen Arbeit aufzugreifen und daraus politische Forderungen an CDU-Bundes- und Landesversammlung zu formulieren.

Bei einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem CDA-Kreisverband und dem CDU-Fachausschuss Arbeit, Soziales und Senioren im Altenzentrum Clara-Stift in Seppenrade führten interessierte CDU-Mitglieder mit Fachleuten aus allen Bereichen der Seniorenarbeit ein Pflegefachgespräch, das durch Statements unter dem Motto "Perspektivenwechsel" eingeleitet wurde.
Monika Westermann stellte die Situation pflegebedürftiger Menschen und ihrer Angehörigen vor. Heimleiter Bernd Ader referierte über die Auswirkungen gesetzlicher Rahmenbedingungen auf die stationäre Altenhilfe. Maria Weiling berichtete über die Schnittstellenproblematik der Altenpflege und angrenzender Dienste und Hildegard Kuhlmann fasste den Reformbedarf zusammen, um abschließend die Erwartungen an die Politik einer CDU-geführten Landes- und Bundesregierung zu formulieren.

Die anwesenden CDU-Landtagsabgeordneten Werner Jostmeier (CDU-Kreisvorsitzende), Wolfgang Kölker (CDA-Bezirksvorsitzender) und Hermann-Josef Arentz (CDA-Bundesvorsitzender) zeigten sich beeindruckt von der Informationsmenge und den sowohl fachlich wie sachlich überzeugenden Reformvorschlägen.

Während der lebhaften Diskussion kam es besonders zu einem intensiven Austausch zwischen den Anwesenden und Hermann-Josef Arentz, der kompetent Zusammenhänge erläuterte, aber auch Zukunftsvisionen für die Gesellschaftsaufgabe Altenpflege entwarf.

"Menschlichkeit und Wirtschaftlichkeit dürfen sich nicht gegenseitig ausschließen, sondern müssen in der Pflege vereint werden", forderte Arentz.

Zum Abschluss fasste er noch einmal die Meinung der Versammlung zusammen:

Qualität und Finanzierung müssen zu einer vertretbaren Balance finden, die immer weiter um sich greifende Bürokratie muss abgebaut werden, die notwenigen Formulare müssen vereinheitlicht und die Pflegedokumentation zu Gunsten der Pflegezeit vereinfacht werden.

Anni Willms versprach zum Abschluss, die Arbeit zielgerichtet fort zu führen und sich mit den fachkompetenten Mitgliedern des Arbeitskreises weiteren Themen und Problemen des Bereichs Seniorenarbeit und Altenpflege zu stellen.