An der traditionellen Summer-JUniversity der Jungen Union NRW haben jetzt der Nottulner JU-Vorsitzende Marvin Lemke und der Leiter des Arbeitskreises Kommunalpolitik der Jungen Union NRW und Nottulner CDU-Ratsherr Henrik Bröckelmann teilgenommen.
Über 120 JU-Mitglieder aus ganz Nordrhein-Westfalen hatten sich in der Ruhrstadt Fröndenberg im Kreis Unna eingefunden, um sich in verschiedenen Seminarblöcken auf die kommunalpolitische Arbeit nach der Kommunalwahl am 26. September vorzubereiten. „Nur junge Kandidaten zu präsentieren, weil sie jung sind, ist uns zu wenig“, sagt JU-Landesvorstandsmitglied Henrik Bröckelmann, der den Seminarblock „Fit für’s Mandat“ geleitet hat, „die Kandidaten aus Reihen des CDU Nachwuchses sind traditionell auch die inhaltlichen Stützen in vielen Fraktionen und Parteigliederungen, das soll so bleiben.“
Henrik Bröckelmann und Marvin Lemke trafen Bernhard VogelDie Summer-JUniversity war Auftakt für eine engere Vernetzung der kommunalpolitischen Mandatsträger der Jungen Union NRW, die vom Landesarbeitskreis Kommunalpolitik unter Leitung von Henrik Bröckelmann angestrebt wird. Über 800 Jugendliche kandidieren landesweit auf den Listen der CDU für die Stadt- und Gemeinderäte und Kreistage.
Am Rande der Veranstaltung trafen die beiden Nottulner Teilnehmer auch mit dem ehemaligen Ministerpräsidenten von Thüringen und Rheinland-Pfalz, Bernhard Vogel, zusammen. Vogel, dem die Gemeinde Nottuln durchaus nicht unbekannt war, ermutigte die JU’ler in den verbleibenden Wochen bis zum Wahltermin noch einmal ordentlich für eine solide CDU-Mehrheit in den Kommunalparlamenten zu kämpfen.
Anschließend sprach er vor ca. 120 Teilnehmern zum Thema „Deutschland kann mehr“. In Deutschland müsse die Wirtschaft wieder in Gang gesetzt werden und zwar mit mehr Optimismus und den nötigen Anstrengungen in allen Bereichen. Eine bessere Arbeitsmarktpolitik sei erforderlich und eine weitere Senkung der Lohnnebenkosten. Ausdrücklich sprach sich Vogel für die Umsetzung von „Hartz IV“ aus.
Den Parteifreunden schrieb er ins Stammbuch, dass Veränderungen notwendig seien, aber sie müssten durchdacht sein und nicht von zahlreichen handwerklichen Fehlern, wie bei Rot-Grün, überlagert werden. Deutschland müsse sich dem Wettbewerb in der Welt mit Tatkraft stellen, er sei von einer guten Zukunft im Lande überzeugt. Gerade der Bereich Bildung und Forschung sei der zentrale politische Bereich, an dem sich dauerhaft die Zukunft unseres Landes entscheide. „Das Problem lässt sich mit einem Beispiel benennen: Transrapid! Wir entwickeln ihn und gebaut wird er in China“, sagte Bernhard Vogel. Deutschland müsse bei Genehmigungsverfahren und Umsetzung von Entwicklungen schneller werden.