Facharbeitskreis Gesundheit der CDU nimmt seine Arbeit auf
„75% der Mitglieder unseres Arbeitskreises sind direkt oder indirekt im Bereich des Gesundheitswesens tätig und wissen, wo der Schuh drückt. Damit haben wir bereits unser erstes, selbst gefordertes Ziel erreicht“, so begrüßte die stellvertretende Kreisvorsitzende der CDU und Sprecherin des Facharbeitskreises Gesundheit, Monika Kleingräber-Niermann die Mitglieder zur ersten Arbeitssitzung.
Die Mitglieder des Arbeitskreises GesundheitspolitikNoch vor dem Start der Gesundheitsreform zu Beginn dieses Jahres, hatte der Kreisverband der CDU ein Gesundheitsforum durchgeführt. Als Ergebnis bekam die Partei den Auftrag, sich auch weiterhin intensiv mit dem Thema „Gesundheitspolitik im Kreis Coesfeld“ zu beschäftigen und sich für eine Optimierung der Situation in unserem Kreis zu engagieren.
„Mittlerweile ist die Gesundheitsreform 8 Monate alt. Die politischen Vorgaben holen die Möglichkeiten einer Umsetzung an der Basis ein. Täglich erreichen uns Meldungen von Korrekturen bereits vorgenommener Beschlüsse. Gesetze werden vor Fristbeginn wieder zurückgenommen und selbst für Berufsprofis im Gesundheitswesen ist ein Durch- bzw. Überblick kaum noch möglich“, so Kleingräber-Niermann weiter.
Neben Information über Neuerungen im Gesundheitswesen will sich der Facharbeitskreis vor allem mit Fragen beschäftigen, die man im Kreis ein Stück weit selbst mitgestalten kann. Ausführlich wurde deshalb auch die Frage diskutiert „Wie viel Staat können wir uns im Gesundheitswesen leisten“? Anlass für die Gruppe, innerhalb der nächsten Arbeitssitzung das Thema „Integrierte Versorgung nach § 140 a bis h SGB“ im Kreis Coesfeld“ zu behandeln. Bei der integrierten Versorgung handelt es sich um eine Weiterentwicklung sektorübergreifender Versorgungs-strukturen, insbesondere im ambulanten und stationären Bereich.