CDU Kreisverband Coesfeld

Werner Jostmeier: Steuererhöhung für Agrardiesel verschärft Wettbewerbsnachteile für heimische Landwirtschaft !

Kreis Coesfeld. Weitere Wettbewerbsnachteile für die Landwirte in der Region fürchtet der Dülmener Landtagsabgeordnete und CDU-Kreisvorsitzende Werner Jostmeier

Grund ist das von der Bundesregierung noch in diesem Monat zur Verabschiedung vorgesehene Haushaltsbegleitgesetz. Dieses Gesetz sieht unter anderem vor, den Steuersatz für Agrardiesel von 25,56 Cent pro Liter auf 40 Cent anzuheben; eine Erhöhung um 56 Prozent.
Jostmeier dazu: „Für unsere heimische Landwirtschaft bedeutet dies einen weiteren Verlust von internationaler Wettbewerbsfähigkeit. Gerade Gebiete im grenznahen Raum sind besonders betroffen. So kostet ein Liter Diesel in den nahegelegenen Niederlande nur 19, 7 Cent.

Rechnet man die Steuererhöhung auf einen Betrieb mit 200 Hektar Ackerfläche um, und geht von einem durchschnittlichen Verbrauch von 100 Litern Diesel pro Hektar und Jahr aus, so kommt man auf Treibstoffkosten in Höhe von 7.610 Euro im Jahr. Der niederländische Bauern zahlt nur 3.950 Euro.

Die Wettbewerbsverzerrung, mit der unsere Landwirte schon jetzt kämpfen, wird dadurch noch verschärft. Alleine die Dieselkosten haben sich seit 1998 von 10,7 Cent je Liter fast vervierfacht. Diese Kosten können jedoch an die Verbraucher nicht weitergegeben werden. Wir müssen endlich zu einer Harmonisierung bei der Belastung von Steuern in der EU kommen. Ansonsten geraten unsere Bauern immer mehr ins Hintertreffen.“