CDU Kreisverband Coesfeld

"Leben im Alter neu denken - Kreis Borken bewegt"

Kreis Coesfeld. „ Was ist ein wirkungsorientierter Steuerungsansatz und wie können dadurch Altenhilfestrukturen zukunftsfähig gemacht werden!“ zu dieser Fragestellung nahm Doris Gausling, Sozialplanerin aus dem kreis Borken Stellung. Sie stellte die Initiative „Leben im Alter neu denken- Kreis Borken bewegt“ den Christdemokraten aus dem kreis Coesfeld vor.
Doris Gausling, Sozialplanerin des Kreises Borken (Mitte 1.Reihe) informierte den CDU- Arbeitskreis Zukunft der Pflege und interessierte Mitglieder der CDU- Kreistagsfraktion .über die Initiative „Leben im Alter neu denken- Kreis Borken bewegt“.Doris Gausling, Sozialplanerin des Kreises Borken (Mitte 1.Reihe) informierte den CDU- Arbeitskreis Zukunft der Pflege und interessierte Mitglieder der CDU- Kreistagsfraktion .über die Initiative „Leben im Alter neu denken- Kreis Borken bewegt“.
Ausgangspunkt für dieses Projekt, das gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Verwaltung, sozialen Organisationen, Verbänden und Vereinen entwickelt und begleitet wird, sind die Zunahme hilfe – und pflegebedürftiger älterer Menschen , die möglichst lange und sicher zu Hause leben wollen und die steigenden Kosten für den Kreis bei der „Hilfe zur Pflege“.

Für fünf unterschiedliche Gruppen werden kreative und praxistaugliche Vorschläge gesucht, um ein selbständiges Leben möglich zu machen. In Form von Ideenwettbewerben werden Lösungen gesucht für: „ Allein lebende Ältere“, „Ältere Menschen mit pflegenden Angehörigen“, „Ältere Menschen mit Demenz“, „Ältere Menschen im Krankenhaus“ und „Ältere Engagierte“ führte Gausling aus. Der Kreis Borken will durch diesen Ideenwettbewerb die Altenhilfestrukturen durch Stärkung ambulanter Angebote zukunftsfähig machen und den Anstieg der Heimkosten dämpfen. Inzwischen sind für den Ideenwettbewerb für“ „Allein lebende Ältere“ aus zahlreichen Angeboten nach entsprechenden Kriterien zwei Projekte ausgesucht, die für sehr effektiv gehalten und nun mit finanzieller Unterstützung des Kreises durchgeführt werden. Informationen hierzu können Interessierte unter www.kreis-borken.de/alter erhalten.

In der anschließenden Diskussion machte Pflegedirektorin Maria Weiling (Lüdinghausen) aus dem CDU- Arbeitskreis Zukunft der Pflege darauf aufmerksam, dass seit dem 1.1.2004 durch die Einführung der Fallpauschalen in Krankenhäusern die Verweildauer älterer Menschen immer kürzer und dadurch ein neuer erweiterter Hilfe – und Pflegebedarf entstanden sei. Sie sieht hier für den Kreis Coesfeld dringenden Handlungsbedarf . Anni Willms, sozialpolitische Sprecherin der CDU- Kreistagsfraktion und Sprecherin der Arbeitskreises Zukunft der Pflege fasste das Ergebnis der Diskussion zusammen.„ Die älteren Menschen auch bei uns im Kreis Coesfeld möchten so lange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung selbst bestimmt leben können. Andrerseits muss der Kreis angesichts der Zunahme älterer hilfe –und pflegebedürftiger Menschen und der damit verbundenen Kostenentwicklung bei der Hilfe zur Pflege die Altenpflegehilfestrukturen so weiter entwickeln, dass diese beiden Ziele miteinander verbunden werden können.“

Kreistagsfraktionsvorsitzender Ludger Dinkler forderte die Mitglieder der Fraktion und des Arbeitskreises auf, gemeinsam Vorschläge zur Weiterentwicklung der Altenhilfestrukturen nach dem Grundsatz „ambulant vor stationär“ zu erarbeiten. Dabei soll Seniorenpolitik als gemeinsames Anliegen verstanden werden, die Betroffene, ehrenamtliche und hauptamtliche Akteure einbezieht.