CDU Kreisverband Coesfeld

CDA Kreisveranstaltung zu Hartz IV

„Wir müssen uns intensiv um die Betroffenen kümmern. Sie dürfen nicht aus dem Blick geraten“, war das Resümee der gemeinsamen Infoveranstaltung der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) des Kreises Coesfeld und der Stadt Dülmen zum Thema „Hartz IV - Umsetzung des Sozialgesetzbuches (SGB II) im Kreis Coesfeld!“ in Dülmen.
Roland Hericks, Bernd Wiesel, Bärbel Fiebig,Thomas Bleiker (von links nach rechts)Roland Hericks, Bernd Wiesel, Bärbel Fiebig,Thomas Bleiker (von links nach rechts)
Thomas Bleiker, Leiter des Zentrums für Arbeit des Kreises Coesfeld, und Bärbel Fiebig, Zentrum für Arbeit des Kreises Coesfeld, stellten fachkompetent und detailliert die neue Gesetzeslage vor und diskutierten mit den Anwesenden die Bedeutung für die Betroffenen. 10.000 Männer, Frauen und Kinder sind zurzeit von Hartz IV im Kreis Coesfeld betroffen. Zu 2742 Bedarfsgemeinschaften ehemaliger Arbeitslosenhilfeempfänger und 1639 Bedarfsgemeinschaften ehemaliger Sozialhilfeempfänger sind seit dem 1. Januar schon weitere 131 Neuanträge bei den Städten und Gemeinden des Kreises registriert worden.

Bei der Umsetzung hat der Kreis Coesfeld in den ersten sechs Wochen unter anderem Prioritäten bei der pünktlichen Auszahlung der Geldleistungen, der intensiven Betreuung von jungen Menschen zwischen 15 – 25 Jahren und bei der Prüfung und Festlegung von einzelnen Maßnahmen zur beruflichen Eingliederung von Anspruchsberechtigten nach dem SGB II gesetzt. Positives Echo fand bei den Anwesenden der Einsatz des Kreises für junge Menschen, die am Anfang ihres Berufslebens stehen. Bleiker betonte, dass „der Kreis besonders Angebote für diese Altersschicht schaffen will“.

Ein weiterer zentraler Fragenbereich war die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen zur jetzigen Zeit. Bleiker verwies darauf, dass dies nicht mit dem Gesetz SGB II alleine gehen könne. Durch das Kreisprogramm „Hilfe zur Arbeit“ beständen aber gute Kontakte zu den Unternehmen. In der ersten Arbeitsmarktkonferenz des Kreises sind 12 Maßnahmen zur beruflichen Eingliederung bewilligt worden. Rund 900 Betroffene sollen mit den Maßnahmen qualifiziert werden, um so eine bessere Chance auf dem Arbeitsmarkt zu haben. „Wir hoffen darauf, Ende März ein erstes erfolgreiches Zwischenergebnis vorlegen zu können“, resümierte Bleiker.