DÜSSELDORF/DÜLMEN - Um kurz vor Zehn ging’s endlich los. Auch heftiges Schneetreiben und frostige Temperaturen konnten die Junge Union nicht von ihrem Ausflug zum Landtag nach Düsseldorf aufhalten, wo man gemeinsam mit der KAB ein Gespräch mit dem Coesfelder Abgeordneten Werner Jostmeier vereinbart hatte.
Die Junge Union Dülmen trifft Herrn Werner Jostmeier im Düsseldorfer LandtagSchon auf der Hinfahrt war den Teilnehmern die Vorfreude auf einen interessanten Tag im Landesparlament anzumerken. Nach einer ausgiebigen Stärkung in der Kantine wurden die Dülmener von „ihrem“ Abgeordneten empfangen, der sie zur Diskussion in den Fraktionssaal der CDU führte. „Ich freue mich wirklich auf dieses Gespräch“, begann der 54jährige, der nun seit zehn Jahren Parlamentarier in Düsseldorf ist, „für uns Politiker ist es wichtig, das Gespräch mit den Bürgern zu suchen“.
Die JU’ler waren natürlich besonders an der Schulpolitik des Landes interessiert. „In unserer Schule macht sich der Lehrermangel stark bemerkbar“, erklärte Maike Butz, die Vorsitzende der JU, „da wir viele Fehlstunden haben. Es werden einfach zu wenig junge Lehrer eingestellt“. Damit traf sie auf große Zustimmung Werner Jostmeiers, der zugleich der rot-grünen Landesregierung Versagen in der Bildungspolitik vorwarf.
Des weiteren berichtete er über den Alltag als Abgeordneter. „Die Hälfte der Zeit arbeite ich im Coesfelder Wahlkreisbüro und kümmere mich um die Belange der Bürger. Es wäre falsch, nur in den Ausschüssen zu sitzen und große Reden zu schwingen.“ Große Reden wurden jedoch anschließend im Plenum geschwungen. Die Dülmener durften der Diskussion um die Lebensmittelüberwachung lauschen, bevor es nach einem Besuch der Düsseldorfer Altstadt schließlich auf die Heimreise ging.