CDU Kreisverband Coesfeld

Rudolf Henke zu Gast beim Arbeitskreis Zukunft der Pflege

Kreis Coesfeld. CDU- Landtagsabgeordneter Rudolf Henke aus Aachen referierte zum Thema „Perspektiven der Pflegepolitik in NRW“ und überzeugte mit Inhalten und Konzepten.
Über 90 interessierte Gäste von ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen, Mitgliedern der CDU- Kreistagsfraktion, den CDU-Vereinigungen und Vertretern des CDU Kreisverbandes nahmen an der Veranstaltung des CDU- Arbeitskreises Zukunft der Pflege teilÜber 90 interessierte Gäste von ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen, Mitgliedern der CDU- Kreistagsfraktion, den CDU-Vereinigungen und Vertretern des CDU Kreisverbandes nahmen an der Veranstaltung des CDU- Arbeitskreises Zukunft der Pflege teil
Nach eingehender Analyse zur Situation der Pflege stellte der sozialpolitische Sprecher der CDU- Landtagsfraktion Handlungsfelder, Positionen und Perspektiven der Landes- CDU für die Zukunft und Sicherung der Pflege dar. Gemäß dem Prinzip „Helfen wo Hilfe fehlt“ müssen Angehörige gestärkt, das Ehrenamt unterstützt, die vorpflegerische Infrastruktur verbessert werden, damit Pflege hinausgezögert oder verhindert werden kann. Pflegebedürftige, Angehörige und Pflegefachpersonal brauchen Unterstützung, so Henke. Er stellte das „ CDU- Konzept Hilfemix“ vor. Er machte deutlich, dass junge und alte, behinderte und nichtbehinderte Menschen pflegebedürftig werden können. Wichtig sei dann eine passgenau Beratung und Koordination der Hilfeangebote entsprechend dem Grundsatz ambulant vor stationär. Die CDU will Pflegebedürftige und deren Angehörige stärken. Ehrenamtliche Initiativen müssten gefördert und ehrenamtliche Tätigkeit mehr Anerkennung finden. Für eine Pflegezeit analog der Elternzeit müsse auch in der eigenen Partei noch mehr geworben werden.

In der anschließenden Diskussion - moderiert von Maria Busemann- Holters- wurde deutlich, dass der Grundsatz Rehabilitation vor Pflege noch nicht umgesetzt ist. Zuständigkeiten bei der Finanzierung müssten klarer geregelt sein, damit es keine Verschiebebahnhöfe zu Lasten der Pflegebedürftigen gäbe. Bei den Rahmenbedingungen für neue Wohnformen sollte der Gesetzgeber nicht zu stark reglementieren und mehr auf Eigenverantwortung von Betroffenen und Fachkräften setzen. Heimleiter und betroffene Eltern sowie Vertreter von Seniorenbeiräten machten deutlich, dass insbesondere der Bereich behinderte Menschen und junge Menschen und Pflege ein konzeptioneller Schwerpunkt bei den „Perspektiven der Pflegepolitik in NRW“ aus christdemokratischer Sicht sein müsse.

Arbeitkreismitglied Anne Richter, selbst Krankenschwester in einer Behinderteneinrichtung stellte in einer beeindruckenden Präsentation „die Informationstour des Arbeitskreises durch den Kreis Coesfeld im Jahr 2004 und die Planung bis zum CDU-Kreisparteitag im Juni“ vor. „Wir verstehen die Anregungen aus dieser Veranstaltung als Arbeitsauftrag für unseren Arbeitskreis auch weiterhin tätig zu werden und die Fachkräfte und Betroffenen mit einzubeziehen!“ dankte Heinrich Pier im Namen des Arbeitskreises dem Referenten und den Gästen.