CDU Kreisverband Coesfeld

Willensstärke, pragmatische Visionen und ein charmanter Witz

Einer der profiliertesten Politiker aus dem Kreis Coesfeld wird heute (30.Oktober) 70 Jahre alt: Werner Lensing - ehemaliger Bundestagsabgeordneter und jetziger Ehrenvorsitzender des CDU-Kreisverbandes Coesfeld.
Lensing, gebürtiger Bocholter und überzeugter Coesfelder, prägte bis zu seinem Ausscheiden aus dem Bundestag 2005 die politische Bühne unserer Region wie kaum ein anderer. Egal ob in kommunalen Räten, im Parlament oder eben innerhalb „seiner“ CDU, die er gleich zweimal als Kreisvorsitzender viele Jahre mit Geschick und Erfolg führte. Seine besonderen Kennzeichen: Willensstärke, pragmatische Visionen und ein ihm typischer, charmanter Witz. Der Jubilar Lensing beweist übrigens heute eines ganz besonders eindrucksvoll: Es gibt auch ein erfolgreiches Leben und Wirken für die Gesellschaft nach der Politik.

Seine politischen Wurzeln hatte Lensing in der Kommunalpolitik, wo er in Coesfeld hautsächlich in den 70er Jahren als Ratsmitglied und Fraktionsvorsitzender sowie bis 1994 auch im Kreistag und in der Landesversammlung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe die Zukunft unserer Region entscheidend mitprägte. Lensings politischer Höhepunkt: Von 1994 bis 2005 war er direkt gewähltet Abgeordneter für den hiesigen Wahlkreis im Deutschen Bundestag, zunächst noch in Bonn und dann in Berlin. Lensings Reputation dort hält noch bis heute an; selbst Kanzlerin Angela Merkel erinnert sich noch gerne an ihren früheren Fraktionskollegen aus Coesfeld. Verlässlichkeit, Werteverbundenheit und Verantwortungsbewusstsein - das brachte ihm sehr früh Respekt und Anerkennung auch über Parteigrenzen hinweg.

Werner Lensing lebt neben der Politik zudem ein starkes Engagement in und für viele Vereine, Verbände und Organisationen. Und diesen ehrenamtlichen Einsatz hält er bis heute auf hohem Niveau: So ist er unter anderem als Vorsitzender der Alzheimer-Gesellschaft im Kreis Coesfeld tätig, ist Mitglied der Ethikkommission des Münsteraner Bischofs, und er arbeitet als Bundesbeauftragter für den „Bund Heimat und Umwelt“ – dem Dachverband aller Heimatvereine - sowie im europapolitischen Bildungswerk NRW. Ruhestand ist für Lensing ein Fremdwort; „Unruhestand mit ungebremsten Engagement für andere“, das scheint auch im neuen Lebensjahrzehnt sein Leitmotiv zu sein.

Stets bestimmten dabei Fragen von Ethik und Sinnhaftigkeit sowie von Verantwortung und von besserer Bildung das Wirken Werner Lensings. Egal ob in der Politik, im Ehrenamt oder eben auch in seinem Beruf. Lensing ist humanistisch geprägter Philologe und Gymnasiallehrer, der bis zu seinem Bundestagsmandat als Oberstudiendirektor Leiter des Coesfelder Gymnasiums Nepomucenum war.

Bis heute zeichnet den Familienvater übrigens ein ganz besonderes Markenzeichen aus: Sein unnachahmlicher Sprachwitz, seine Scharfsinnigkeit und mitunter auch seine galante Scharfzüngigkeit. Unter Beweis stellt er dies nicht nur in politischen Debatten und Diskussionen; als Senator der Coesfelder Karnevalsgesellschaft „Die-la-Hei“ macht er selbst auf der humoristischen Bühne eine herausragende Figur.