CDU Kreisverband Coesfeld

Thema „Pflege“ betrifft nicht nur ältere Menschen!

„ Das Thema „Pflege“ betrifft nicht nur die älteren Menschen. Diese Frage stellt sich auch für Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen sowie für Menschen mit psychischen Erkrankungen und deren Angehörige.
v.l. Hagen Freund von Gemeindepsychiatrischen Diensten des Caritasverbandes, Anne Richter,Margret Scharmann,Monika Westermann, Maria Weiling, Anni Willms und Roland Hericks von CDU- Arbeitskreis Zukunft der Pflege.v.l. Hagen Freund von Gemeindepsychiatrischen Diensten des Caritasverbandes, Anne Richter,Margret Scharmann,Monika Westermann, Maria Weiling, Anni Willms und Roland Hericks von CDU- Arbeitskreis Zukunft der Pflege.
Wir werden uns im Bereich der Behindertenhilfe über bestehende Angebote und Konzepte sowie über die Planung und Weiterentwicklung entsprechender Angebote auf Kreisebene informieren. Wir freuen uns sehr über ihre angebotene fachliche Unterstützung und die Mitarbeit in unserem Arbeitskreis! fasste Anni Willms, stellvertretende CDU- Kreisvorsitzende und Sprecherin des CDU- Arbeitskreises Zukunft der Pflege das Ergebnis der Beratungen bei den Gemeindepsychiatrischen Diensten des Caritasverbandes für den Kreis Coesfeld zusammen.

Zuvor hatte Diplom – Sozialarbeiter Hagen Freund Mitglieder des CDU- Arbeitskreises Zukunft der Pflege über die Historie und die Entwicklung der Angebote für Menschen mit psychischen Erkrankungen informiert. Bei einem Rundgang stellte er das umfangreiche Aufgabenspektrum im Gebäude am Ostdamm 133 in Dülmen dar. Neben der Kontakt- und Beratungsstelle -Kostenträger hierfür sind der Caritasverband und der Kreis Coesfeld- ist seit 1998 auch die Tagesstätte untergebracht. Hier haben psychisch kranke oder behinderte Menschen Gelegenheit, ihren Tag sinnvoll mit anderen zu gestalten. Im Jahr 2003 wurden die Gemeindepsychiatrischen Dienste noch um das Betreute Wohnen für psychisch kranke Menschen erweitert. Kostenträger hierfür und für die Tagesstätte sind der Caritasverband des Kreises und der Landschaftsverband Westfalen Lippe.

Hagen Freund machte deutlich, dass die Zahl der Menschen mit psychischen Erkrankungen steige. Eine Weiterentwicklung der Angebote in den Gemeinden und eine entsprechende Planung auf Kreisebene sei dringend erforderlich. Den erhöhten Bedarf für Menschen mit psychischen Erkrankungen in Bezug auf die jeweiligen Fachdienste innerhalb der Gemeinden des Kreises mache auch der Bedarfsplan 2005 deutlich. (www.caritas-coesfeld.de) Dazu zählen Fachärzte und niedergelassene Psychotherapeuten, die Gruppe der gesetzlichen Betreuer, die Gruppe der ambulanten Dienste und die Gruppe der stationären und teilstationären Einrichtungen, so der Diplom- Sozialarbeiter.

Besuche, wie der des CDU- Arbeitskreises seien ein wichtiger Baustein, damit Menschen mit psychischer Erkrankung oder Behinderung spüren, dass sie einen Platz in dieser Gesellschaft haben, so Freund. Auf Nachfrage der Arbeitskreismitglieder sicherte Hagen Freund dem Arbeitskreis seine Mitarbeit im Arbeitskreis und die fachliche Unterstützung in seinem Aufgabenbereich zu.