Der CDU-Bundestagsabgeordnete Werner Lensing bedauert, dass die drastischen Stellenreduzierungen bei de Bundeswehr in Coesfeld und Dülmen nun unwiderruflich sind. In seinem heute vorgelegten endgültigen Stationierungskonzept hat der Verteidigungsminister lediglich minimale kosmetische Korrekturen vorgenommen, jedoch im Kern nichts verändert. Die Soldaten, Zivilbeschäftigten und Kommunen müssen Scharpings Sparaktionen nun ausbaden.
Die negativen Auswirkungen des Rückgangs der Einwohnerzahl, der Kaufkraft und die Auswirkungen auf die Wirtschaft der Region werden jetzt den Bürgerinnen und Bürgern aufgebürdet. Deshalb hat Werner Lensing in Schriftlichen Fragen an den Minister nach konkreten Kompensations- und Konversionsmaßnahmen gefragt. "Scharping muss nun ein fundiertes Ausgleichsprogramm für die Standortschließungen und –reduzierungen erstellen, das geeignet ist, die negativen Auswirkungen einzugrenzen", so Werner Lensing. "In ein solches Paket gehören Umschulungsmaßnahmen für Zivilbedienstete, Bereitstellung von Ausbildungskräften, -plätzen und -kapazitäten, die Entwicklung von Nachnutzungskonzepten für betroffene Liegenschaften und das Schaffen besonderer verkehrsbezogener Erschließungen."