CDU Kreisverband Coesfeld

JU-Kreisversammlung: Christian Hansen neuer Vize

- Stefan Auverkamp als Beisitzer nachgewählt - Bei der Kreisversammlung der Jungen Union (JU) des KreisesCoesfeld vergangenen Mittwoch im Brauhaus Stephanus in Coesfeld wurde ChristianHansen (Senden) in einer Nachwahl mit großer Mehrheit zum neuenstellvertretenden Kreisvorsitzenden gewählt. Er tritt die Nachfolge von DoritAlthoff (Dülmen) an, die aus beruflichen Gründen aus dem Vorstand ausschied.Der 26-jährige Informatikstudent, der bisher als Beisitzer im JU-Kreisvorstandtätig war, erklärte in seiner Vorstellungsrede, dass er sich insbesondere füreine intensivere Mitgliederwerbung und die weitere inhaltliche Positionierungder Jungen Union einsetzen wolle.
Als Beisitzer wurde der 18-jährige StefanAuverkamp (Olfen) gewählt. Vor 35 stimmberechtigten Mitgliedern und einigen Gästen ausdem JU-Landesvorstand und den benachbarten JU-Kreisverbänden konnteJU-Kreisvorsitzender Henrik Bröckelmann (Nottuln) ein positives Fazit desvergangenen Vorstandjahres ziehen. In sechzehn Vorstandssitzungen sie es demJU-Kreisvorstand gelungen, zahlreiche Veranstaltungen zu verschiedenen Themenzu organisieren und auch die Erneuerung der CDU-Kreispartei voranzutreiben. Im Anschluss an die Kreisversammlung führte die JU einepodiumsdiskussion mit dem BDKJ-Diözesanvorsitzenden Christian Germing und demJU-Bundesvorstandsmitglied Sascha Drescher (Rheine) zu dem Thema „Ist dieJugend politikverdrossen – oder ist die Politik jugendverdrossen?“ durch. Christian Germing betonte, dass sich Jugendliche oft nur ineiner sehr kurzen Zeitspanne, zwischen 15-16 und dem Beginn der Ausbildung,bereit seien, ihre Zeit für ehrenamtliches Engagement aufzubringen. „Daher mussdie Politik dieser Entwicklung Rechnung tragen und Jugendlichenprojektorientierte Mitarbeit, die zu einem konkreten ziel führt, ermöglichen!“,so der BDKJ-Bezirksvorsitzende. Auch Sascha Drescher betonte, dass sich das Lebensumfeld derJugendlichen verändert habe und die Junge Union daher versuche, die Jugend miteiner besonders zugeschnittenen Kampagnenstruktur zu erreichen. „Wir äußern konkreteStandpunkte und es fällt Jugendlichen zunehmend schwerer, für eine solchenOrganisation Stellung zu beziehen.“, so das JU-Bundesvorstandsmitgliedabschließend.